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Baum-Beleuchtung
im neuen Parkteil ist eingeschaltet
Mehr Gäste als erwartet beim „Lichterfest“
Ein
vielstimmiges „Ooooh!"
als sich rund 120 Säuleneichen von ebenso vielen Scheinwerfern vom Dunkel des
Nachthimmels abhoben. Dieses Schauspiel erlebten unerwartet viele Fischeiner
am Samstagabend im Euroga-Teil des Stadtpark Fischeln. Diese unerwartet hohe
Besucherzahl des „Lichterfestes" der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln überraschte selbst die Gastgeber. Unter
den vielen Gästen der
kleinen Fröhlichkeit
konnte der Vorsitzende der Parkförderer Bernd Scheelen, als besonderen
Gast Andreas Kipar begrüßen. Er ist der geistige Vater auch dieses eindrucksvollen
Lichterbandes zwischen Nilges (Pferde-)Hof und der Thyssen-Krupp-Kulisse und
gleichzeitig Gestalter dieses neuen Stadtparkteiles.
In kurzer
Ansprache ging Bernd Scheelen auf die Geschichte des Stadtpark Fischeln samt
Europa-Teil ein. Begonnen hatte sie mit einem ca. einen Kilometer langen Weg am
Rande der Ackerflächen zu den Hochbauten an der Remscheider Straße vor einem guten Dutzend Jahren. Nach
diesem städtischen
Beginn ohne Fortführung habe sich schließlich vor rund sieben Jahren der Verein
der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln gegründet. Der Erfolg bei der Verwirklichung
der Pläne eines Parks
zwischen Kölner Straße und Mühlenfeld habe die Stadtverantwortlichen überzeugt, die „restlichen" 95 Hektar vorgesehener
Parkfläche westlich
des Mühlenfeldes in
das Euroga-Programm aufzunehmen.
Denn von Bürgern
geschaffene Parks sind typisch für Krefeld. In einem beschränkten Wettbewerb hatte die Planung von
Landschaftsarchitekt Kipar (Duisburg/Mailand) den Zuschlag erhalten. Ihr Ziel,
die Weite unserer Landschaft sichtbar zu machen. Trotz dieser Entwicklung
bleibt, wie Bernd Scheelen sagte, für die Bürger noch viel Gelegenheit, sich für dieses Generationen-Vorhaben zu
engagieren.
Reichlich zu engagieren hatte sich auch der Vorstand der Stadtpark-Förderer. Waren doch so viele
Lichterfest-Besucher erschienen, um die Einschaltung der Beleuchtung an diesem
dann doch noch regenfreien Abend zu erleben, dass bald Nachschub an Bier und Würstchen erforderlich war. Für Unterhaltung bis zum „Ooooh!" beim Aufflammen des Lichtes
sorgten die Stadtwerke-Musiker. FMS
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Von
Egon Fleischmann
Ein
Glas Sekt und viel Information
Wenn Fischeln feiert,
tut der Stadtpark mit
Wenn sich Bürger
in Scharen in Bewegung setzen,dann dürfen die Förderer und Freunde des Stadtpark Fi scheln nicht fehlen. Das jedenfalls
sagte sich der Vorstand der Stadtpark-Förderer. Und die Massen set zen sich nun mal in Fischeln am Sonntag, dem 8. September in
Bewegung.An diesem Tag nämlich
feiert der Krefelder Stadtteil Fischeln sein grosses Strassenfest „Fischeln Open“.Dazu muß man wissen: Fischeln, noch vor einer
Generation ein unbedeutender, dörflicher Vorort der Seidenstadt Krefeld mit
rund 8000 Einwohnern, hat sich im Laufe der jüngstvergangenen dreissig
Jahre zum größten Stadtteil
Krefeld entwickelt. Und mit entwickelt hat sich eigenartiger Weise das gutbürgerliche Zusammenleben, eine Einkaufsmeile, die jeder Mittelstadt Ehre
machen würde, das Vereinsleben.Und dieses Fischeln präsen tiert sich alle Jahre einmal in „Fischeln
Open“ auf der dann für
jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrten Haupt-, Durchgangs- und Geschäftsstrasse, der „Kölner Strasse“ nämlich. Mitten drin: Der
ca zwanzig Quadrat Meter große
Info-Stand der Stadtpark-Förderer.Denn die Fischelner und ihre Gäste (rund 30 000 Besucher werden jährlich bei dieser eintägigen Massenfete gezählt) lieben ihren Stadtpark, wollen über jede Entwicklungsstufe genau unterrichtet werden.
Und genau das geschieht - bei einem Gläschen
Sekt - an diesem Stand. Allerhand zu berichten gibt es
schließlich auch für den Vorsitzenden Bernd Scheelen MdB und sein Vorstandsteam.
Denn der im Laufe der letzten sieben Jahre
mit Hilfe der Bürgerschaft
(Geld-, Baumspen- den und Arbeitsleistungen) bereits aus nichts auf über fünf Hektar gewachsene
Park fand ja mit der „Euroga“ und der
dezentralen Landesgartenschau NRW eine solche (auch finanzielle)
Anerkennung, dass die restlichen 95 Hektar Planfläche bereits in Angriff genommen werden konnten. Hier
findet einige Wochen nach „Fischeln Open“ bereits das erste Lichterfest mit der Anstrahlung von Säuleneichen statt, die - acht bis zehn Meter
hoch - in jüngster
Zeit zu hunderten entlang dem Hauptweg
gepflanzt werden konnten. Nach einem Plan von Landschaftsarchitekt Kipar
(Duisburg/Mailand) übrigens,
in dem die Weite der niederrheinischen
Landschaft Form erhalten hat.
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Stadtpark Fischeln
macht erneut Fortschritte aus
der Fischelner Woche Nr 2 vom 12.01.2002
Die Stadt hat in diesen Tagen
weitere Aufträge öffentlich ausgeschrieben,
bei denen es sich um landschaftsgärtnerische Arbeiten
im zweiten Bauabschnitt des Stadtparks handelt. Im Bereich
zwischen "Neptun" und Oberschlesienstraße
werden fünf sogenannte Quartiersgärten entlang
einem Fußweg angelegt. Dabei werden Wälle
bis 1,75 m Höhe entstehen, werden rd. 750 qm Spielplatzflächen,
rd. 500 qm Pflanzflächen, rd. 250 qm eingefasste
Platzflächen usw. gestaltet. Etwa 60 Solitärsträucher
werden gepflanzt und über 60 Stück Betonteile
als Sitzelemente geschaffen. Die Arbeiten sollen im
März beginnen.
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Dr. Kipar: Mit den Bäumen wächst auch Bürger- Interesse
Gewinner des Euroga-Wettbewerbs
erläuterte Konzept
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Mit
den Bäumen und Sträuchern wächst auch das Interesse
der Anrainer an einem entstehenden Park.
Mit dieser Erkenntnis "tröstete" Landschaftsarchitekt Dr. Andreas Kipar (Duisburg /Mailand) den Vorstand der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln. Nur beschämend
wenige Unternehmer aus dem nahen Gewerbegebiet "Europark" waren der Einladung des Vorsitzenden Bürgermeister Bernd Scheelen MdB in den von der
Triaton GmbH im "Tele Management Center" zur Verfügung gestellten Vortragssaal gefolgt. Dr. Kipar, erster Preisträger von Workshop und Wettbewerb zur
Planung des Fischelner Anteiles an der
"Euroga 2002 plus" referierte. Man wollte ihnen, so erläuterte Zweiter
Vorsitzender Klaus Liebertz die
Einladung, den potenten Nachbarn des
rund 100 Hektar großen Parks, die Auswirkungen für das Personal der Firmen und ihren
Image-Gewinn durch ihre parkangrenzende
Lage aufzeigen. Just zu diesem Punkte konnte
Dr. Kipar mit persönlicher Erfahrung in Mailand aufwarten
Architekt,
Soziologe und Philsoph in einem, Dr. Kipar,
legte in Mailand vor etwas über zehn Jahren auf "leerer Fläche" (sechs mal so
groß wie das Fischelner Gelände) den Nordpark an.
Auch dort war seine Grundidee - wie zwischen Südpark,
begonnenem Fischelner Park und Napoleonsweg
- die Weite durch Pflanzungen "erfassbar" zu
machen. Mit dem Mailänder Park gab er fünf
anliegenden Gemeinden eine Verbindung,
erlebte bald, wie sich Menschen auf den Wegen
näher kamen, die "Distanz" zwischen den
Gemeinden verschwand, sich der Park
mehr und mehr mit
Menschen, die am Wochenende nicht mehr in Autostaus in die Umgebung fahren wollten,
füllte. Von Jahr zu Jahr seien nicht nur die Bäume
gewachsen, sondern auch das Interesse der Menschen; seien aus anfänglichen Gegnern
Befürworter des Parks geworden. Namhafte Firmen haben sich an seinem Rand angesiedelt. Glücklich nannte sich Dr. Kipar, dass er in Fischeln nun die Parklandschaft gestalten dürfe. Denn dieses Glück hätten heute nur noch wenige Landschaftsarchitekten. Aber auch er ließ keinen Zweifel daran, dass letztlich ohne das Bürgerengagement "Stadtpark Fischen" der Euroga-Park nicht gekommen
wäre und dass über die momentane Förderung durch die "Öffentliche Hand" hinaus das
Projekt die Mithilfe der Bürgerschaft und erhoffter
Sponsoren weiterhin benötige.
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Um
diesen Gedanken erneut in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen, sind die Stadtpark-Förderer auch mit einem Stand bei "Fischein open"
(Kölner/Wedelstraße) in bester Nachbarschaft, nämlich den Jägern mit
Mobiler Lehrschau, vertreten. Gestaltet
ist dieser Stand mit Jung-Bäumen, die für
Hochzeitswäldchen - wie auch eines in Fischein entstehen
soll - vorgehalten werden.
FMS
aus der Fischelner Woche Nr. 36 8 - 14 September
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Aus der WZ vom 22.11.2001
Ausgaben für weitere Aufgaben gebremst
Der Verein der Freunde und Förderer ist zufrieden mit dem bislang
Erreichten. Vorstand wurde vollständig wiedergewählt. Parkfest Mitte Juni 2002.
Fischeln (FMS). Man habe weit mehr erreicht als angenommen, seit im
November vor acht Jahren der Verein der Freunde und Förderer des Stadtparks
Fischeln mit 27 Bürgern gegründet wurde. Dies sagte der Vorsitzende, Bürgermeister
Bernd Scheelen, MdB, auf der Jahreshauptversammlung des Förder-Vereins am
Dienstag im Fischelner Burghof.
Die
Freifläche zwischen Kölner Straße und Mühlenfeld ist bereits zu einem Park
(Wertwandlung 750.000 Mark) geworden. Der größere Rest - alles zusammen
hundertmal das Grotenburgstadion, bietet ab Mitte 2002 dem Verein noch
erhebliche Aufgaben, weswegen man 2001 die Ausgaben bremste. Ohne den Beginn
aus Bürgerkraft wäre es nicht zum Euroga-Park zwischen Mühlenfeld und
(Neuplanung) Oberschlesienstraße gekommen. Soweit also Zufriedenheit bei
Vorstand und Mitglieder was sich in der kompletten Wiederwahl des Vorstandes
mit Bernd Scheelen, Klaus Liebertz (Vize), Werner Grams (Schatzmeister), Peter
Giesen (Schriftführer) und Thomas Visser (Fachberater) sowie den Beisitzern
ausdrückte.
Unzufriedenheit
nur bei Vorstand wie Mitgliedern, dass das in den Park ragende städtische ehemalige
Reichling-Grundstück noch immer von einem kleinen Betrieb besetzt ist. Zwar hat
nach Jahre währendem Tauziehen die Stadt vor Gericht die Räumung im Juli
durchgesetzt, doch der Pächter hat Berufung eingelegt. Ein neuer Termin beim
Oberlandesgericht ist noch nicht in Sicht; ein schöner Parkeingang, eventuell
ein Skater-Platz und die Parkarrondierung an der Kölner Straße sind somit wieder "vertagt".
Mittel
für die weitere Gestaltung wären vorhanden, wie aus dem Kassenbericht von
Werner Grams hervorging. Der bisherige Jahresbeitrag von 60 Mark wurde auf 30
Euro umgestellt. Vorstandsmitglied Klaus Wingold führte Internet-Präsentation
des Vereins vor. Thomas Visser (Leiter Grünflächenamt) erläuterte, dass der
Euroga-Park Fischeln im Gegensatz zu den historischen Parks in Krefeld nicht im
April, sondern als Einzelteil mit einem Parkfest Mitte Juni 2002 eröffnet wird.
@ Mehr zum Verein, zu
Fischeln und zu Krefeld im Internet. http://www.stadtpark-fischeln.de
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Aus
der RP vom 22.11.2001
Jahreshauptversammlung
des Fördervereins Stadtpark Fischeln. In acht Jahren prächtig entwickelt
"Mehr Bäume wären uns lieber"
Etwa
40 aufmerksame Zuhörer konnte Bernd Scheelen im "Burghof" (Saal Gietz)
begrüßen. Es stand die Jahreshauptversammlung des vor acht Jahren gegründeten
Vereins der Freunde und Förderer des Stadtparks Fischeln an. Die Formalien
gingen rasch und reibungslos über die Bühne. Alle Vereinsspitzen (Vorsitzender
Bernd Scheelen, Stellvertreter Klaus Liebertz, Schatzmeister Werner Grams sowie
Schriftführer Peter Giesen) wurden einstimmig wiedergewählt. Desgleichen die
Beisitzer, bei denen lediglich Heinz-Dieter Heidberg wegen anderweitiger
Belastung ausschied. Für ihn rückte Frank Liebertz nach.
Die
Finanzlage des Vereins ist gesund. In den vergangenen Jahren hat man für zirka
750 000 Mark Werte geschaffen, die ausschließlich dem Park zugute kamen. Man
geht auch mit der Zeit. Klaus Wingold, für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig,
berichtete vom Anschluss ans Internet. Die Möglichkeit über neueste Information
und Anregungen haben sich damit enorm erweitert.
Anschub durch Euroga
In
seinem Rechenschaftsbericht skizzierte Scheelen nochmals kurz die Aufgaben des
Vereins. Dazu gehöre auch, wie der Name schon sagt, die Förderung von
(geldlichen) Zuflüssen. "Natürlich sind wir", so Scheelen für jede
gestiftete Parkbank dankbar. Aber Bänke haben wir jetzt genug, mehr Bäume wären
uns lieber."
Insbesondere
durch die Euroga 2002 plus hat auch der Fischelner Park kräftig Anschub
erhalten. Scheelen: "Wir haben uns deshalb in der jüngsten Vergangenheit mit
eigenen Vorschlägen zurückgehalten, um das Konzept nicht zu stören. Wir warten
ab."
Daran
konnte Thomas Visser, Leiter des Fachbereichs Grünflächen nahtlos anschließen.
Er gab nicht nur einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der
Erholungsfläche, sondern zog auch den Bogen zu zukünftigen Vorhaben.
Ausgangspunkt sei nach wie vor der Entwurf des Landschaftsarchitekten Dr.
Andreas Kipar (die RP berichtete). Auf die Frage einer Zuhörerin räumte Visser
ein, dass etwa 50 der angepflanzten Säuleneichen eingegangen (vertrocknet)
seien. Der zuständige Gartenbaubetrieb sei zum Ersatz verpflichtet und komme
dem auch nach.
Immer wieder Reichling
Scheelen
dankte Visser und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für die
bisher geleistete Arbeit. Einen Wermutstropfen hatte der alte und neue
Vorsitzende allerdings für die Zuhörer bereit: Der Pächter der hinter
Reichling gelegenen Hallen sitzt dort immer noch. Obwohl er gerichtlich zum
Auszug verurteilt sei. Das Gelände böte insoweit einen Schandfleck, könne aber
zurzeit nicht in den Park arrondiert werden.
DIETRICH
HENNES
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Aus der Fischelner Woche Nr 48 01.Dezember
2001
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Parkförderer:
Die "Euroga" bedeutet
auch neue Aufgaben
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| Jahreshauptversammlung wählte Vorstand wieder |
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Sparen für weitere große Ausgaben, hieß das
Geschäftsprinzip der Stadtparkförderer, wie aus dem Rechenschaftsbericht des
Vorsitzenden Bürgermeister Bernd Scheelen MdB hervorging. Er wurde von ihm
vorgetragen am Dienstag, 20. November, in der Jahreshauptversammlung des Verein
der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln eV im "Burghof" (Gietz)
an der Marienstraße. Zu den künftig großen Ausgaben zählen Beiträge zur
Ausgestaltung des Euroga-Geländes zwischen und Oberschlesienstraße sowie für
einen ordentlichen Eingang in den Parkteil Mühlenfeld/Kölner Straße.
Abschlussarbeiten dort - bei ausreichend festem
Untergrund auch einer Skaterbahn - auf dem derzeit noch bebauten
Reichling-Gelände sind vorgesehen. Darüber hinaus sei der erste Teil des
insgesamt "hundert Grotenburgstadien" (Th. Visser) großen künftigen Parks
abgeschlossen. Doch bleibe nach Fertigstellung des von Dr. Kipar geplanten
Euroga-Geländes da noch erheblicher Handlungsbedarf.
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... zählt die Monate
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Mit der Eingliederung des von einem noch
mittelstädtischen Betrieb genutzten Areals an der Kölner Straße, werde es
trotz eines von der Stadt im Juli vor Gericht erwirkten Räumungsurteils noch
nichts. Der Pächter und Betriebsinhaber hat gegen das Urteil Berufung
eingelegt. Die wird vor dem Oberlandesgericht verhandelt. Doch ein Termin sei
noch nicht festgesetzt.
Betriebsinhaber und Pächter versicherte allerdings in
einem Gespräch mit der Fischelner Woche, spätestens Mitte des Jahres 2002 mit
seinem z.Zt. 24 Leute beschäftigenden Betrieb nach Neukirchen-VIuyn umziehen zu
wollen. Derzeit baue er dort weitestgehend in Eigenarbeit eine neue
Produktionshalle. "Ich zähle schon die Monate, dass die Halle fertig wird!"
bekräftigte er, und hielt die Bemühungen, ihn zum Umzug zu bringen für
"Mobbing".
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| Euroga- Fest im Juni |
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Das auslaufende Jahr, so Scheelen weiter im Rückblick,
sei zu verschiedenen Aktivitäten genutzt worden. Dazu zählten das Pflanzen der
ersten Euroga-Eiche und die Teilnahme bei "Fischeln Open". Am Stadtpark-Stand
sei man selbst erstaunt gewesen über das Interesse, das von Bürgern der
Park-Planung entgegengebracht wurde. In der Vorschau gab der Vorsitzende bekannt,
dass der Fischelner Teil der "Euroga 2002 plus" am 15. Juni im Verlauf eines
Parkfestes eröffnet wird. Man tut dies unabhängig von der Eröffnung des
Krefelder Eurogas-Teiles "Historische Parkanlagen" im April 2002. Mit unter
anderem diesen Daten ging Vorstandsmitglied Thomas Visser, Leiter der städt.
Fachabteilung Grünflächen, auf die Entwicklung ein. Wies darauf hin, dass
entgegen erster Planung der gewaltige "Rest" des Fischelner Stadtparks nicht
nur bis zu den Thyssen-Parkplätzen, sondern bis an die Oberschlesienstraße
reichen wird. Er, wie Vorsitzender Scheelen bedauerte, dass im bestehenden
Parkteil bereits mutwillig Schaden an Pflanzen und Bänken angerichtet wurde.
Die Spaziergänger sind gebeten, auf Randalierer zu achten. Auch der städtische
Ordnungsdienst in Zusammenarbeit mit Polizei und Jugendzentrum werden sich
einsetzen.
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| Im Internet vertreten |
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Der Einstieg des Parkförderer-Vereins in das Internet ist
getan. Vorstandsmitglied Klaus Wingold erläuterte den Fortschritt und die von
ihm gestalteten Seiten. Neben vereinsinternen Nachrichten, Historie,
Vorstandszusammensetzung sollen auch allgemein interessierende Themen - z.B.
Veranstaltungshinweis geboten werden. Die Internet-Adresse lautet www.stadtpark-fischeln.de. Besonderen Dank sprach
Bernd Scheelen unter Beifall der Versammlung den Kleingärtnern vom Mühlenfeld
zuteil. Sie haben die "Patenschaft" über die Bänke übernommen. Ihrem Einsatz
mit Farbe und Pinsel sei zu verdanken, dass die Bänke noch ordentlich sind.
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| Entlastung erteilt |
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Der Kassenbericht von Schatzmeister Werner Grams überzeugte.
Außer guter "Plus-Lage" des Vereinsvermögens fand auch Beifall, dass außer kaum
300 Porto keine Verwaltungskosten entstanden. . Der Jahresbeitrag - zwischen
ebenso Spenden - - - steuerlich absetzbar wird ab dem Euro-Jahr 2002 von
sechzig Mark auf dreißig Euro abgerundet. Da auch die Kassenprüfer nur Lob für
Kassenbestand und Verwaltung zollen konnten, erteilte die Hauptversammlung
dem Vorstand einhellig Entlastung. Die turnusgemäße Vorstandswahl, von Willi
Schlösser geleitet, ergab einstimmig Wiederwahl von Bernd Scheelen zum ersten
und Klaus Liebertz zum zweiten Vorsitzenden. Weiter bestätigt wurden Werner
Grams (Schatzmeister), Peter Giesen (Geschäftsführer) und Thomas Visser als
Fachberater sowie die Beisitzer, in deren Riege Frank Liebertz nachrückte.
FMS
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| Aus der Fischelner Woche Nr 51/52 22.Dezember
2001
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| Chrysanthemen in Fischeln? |
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"Der Stadtpark Fischeln ist jetzt sogar in Japan
bekannt", sagt Thomas Visser lächelnd. Der Leiter des Fachbereichs
Grünflächen der Seidenstadt ist Anfang Dezember von einer Informationsreise in
das fernöstliche Land zurückgekehrt. Das nord-rhein-westfälische
Landwirtschaftsministerium hatte ihn und den Krefelder Gartenarchitekten Pieter
Schwarze eingeladen, den Standort NRW in der Präsentationsschau "Cityforum
2001" in der Rubrik Landschaftsgestaltung zu vertreten. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft
waren das Dr. Volker Helms und Andreas Struwe.
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Die Reise diente der gegenseitigen Unterrichtung. "Wir
haben", so Visser, "in Düsseldorf eine starke Japanische Kolonie; die
strahlt in die Regionen Krefeld, Mönchengladbach, Neuss und Viersen aus. Im
Europark Fichtenhain findet sich japanisches Engagement; dort ist auch - soviel
ich weiß - der einzige japanische Garten in Krefeld."
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Japan ist ein Land, in dem die Gartenbaukunst hoch geschätzt
wird. Sie besitzt große Tradition und ist mit der Religion und der Kultur eng
verknüpft. Den Amtsleiter haben auch die Sauberkeit und Pflege der Anlagen
beeindruckt. Niemand käme auf die Idee, Kippen, leere Büchsen, Papier achtlos
in die Gegend zu werfen. "Die Japaner haben Respekt vor dem Garten", sagt
Visser. Er bietet Entspannung und Erholung, gerade auch für die Mitarbeiter
eines Betriebs. Arbeiter und Angestellte bleiben oft ein Leben lang bei
derselben Firma. Diese sieht sich in der Pflicht, das mit Lebensqualität - auch
in der Natur - zu honorieren.
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"Ich will natürlich nicht", meint Visser verschmitzt,
"einen unserer historischen Parks in einen Chrysanthemengarten umwandeln. Jede
Pflanze und Blume gehört an den ihr eigenen Ort. Wenn man hier die kleine
japanische Azalee als blühenden Punkt in den Garten setzt, so säumen sie in
Japan ganze Straßenzüge als "Begleitung." Aber auch wir Krefelder haben
etwas vorzuweisen. So mancher beneidet uns um die vielen Oasen in der Stadt.
Das sind wahre Edelsteine. In Hamamatsu - eine Ortschaft mit zirka 600.000
Einwohnern - haben wir im 40. Stock eines Hotels gewohnt. Der Ausblick war
fantastisch. Jedoch nur Straßen und Häuser. Kein einziger Park."
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Und was wollen die Japaner von uns lernen?
Visser: "In Tokio, Kyoto, Hamanatsu interessiert man sich
dafür, wie man einen Park über eine Spanne von 20, 30 Jahren anlegt. So, wie
wir mit dem Fischelner Stadtpark die Möglichkeit haben. Die Japaner sind
begierig zu erfahren, wie die Bürger in die Planung und Gestaltung einbezogen
werden, in Fernost ist das noch ganz anders. Da warten die Leute erst mal ab,
was die Obrigkeit so macht."
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Thomas Visser geht in seinem Beruf auf; er liebt ihn. Das
merkt man in jedem Augenblick des Gesprächs. Er und seine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter haben anfänglich bei der Rückführung der historischen Parkanlagen
mancherlei Anfeindungen hinnehmen müssen. Aber beide Seiten, so meint er, seien
lernfähig, wenn im nächsten Jahr das frische Grün sprieße, würde man sehen, wie
schön die Anlagen geworden seien.
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PS.: Ob Visser doch noch einen kleinen Chrysanthemengarten
anlegen lässt? So einen ganz klitzekleinen?
D.H.
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Stadtpark
Fischein macht erneut Fortschritte aus
der Fischelner Woche Nr 2 vom 12.01
Die Stadt hat in diesen Tagen weitere
Aufträge öffentlich ausgeschrieben,
bei denen es sich um landschaftsgärtnerische
Arbeiten im zweiten Bauabschnitt des Stadtparks
handelt. Im Bereich zwischen "Neptun"
und Oberschlesienstraße werden fünf
sogenannte Quartiersgärten entlang
einem Fußweg angelegt. Dabei werden
Wälle bis 1,75 m Höhe entstehen,
werden rd. 750 qm Spielplatzflächen,
rd. 500 qm Pflanzflächen, rd. 250 qm
eingefasste Platzflächen usw. gestaltet.
Etwa 60 Solitärsträucher werden
gepflanzt und über 60 Stück Betonteile
als Sitzelemente geschaffen. Die Arbeiten
sollen im März beginnen.
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