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Baum-Beleuchtung im neuen Parkteil ist eingeschaltet

Mehr Gäste als erwartet beim „Lichterfest“

Ein vielstimmiges Ooooh!" als sich rund 120 Säuleneichen von ebenso vielen Scheinwerfern vom Dunkel des Nachthimmels abhoben. Dieses Schauspiel erlebten unerwartet viele Fischei­ner am Samstagabend im Euroga-Teil des Stadtpark Fischeln. Diese unerwartet hohe Besucherzahl des Lichterfestes" der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln überraschte selbst die Gastgeber. Unter den vielen Gästen der kleinen Fröhlichkeit konnte der Vorsitzende der Parkförderer Bernd Scheelen, als besonderen Gast Andreas Kipar begrüßen. Er ist der geistige Vater auch dieses eindrucksvollen Lichterbandes zwischen Nilges (Pferde-)Hof und der Thyssen-Krupp-Kulisse und gleichzeitig Gestalter dieses neuen Stadtparkteiles.

In kurzer Ansprache ging Bernd Scheelen auf die Geschichte des Stadtpark Fischeln samt Europa-Teil ein. Begonnen hatte sie mit einem ca. einen Kilometer langen Weg am Rande der Ackerfl
ächen zu den Hochbauten an der Remscheider Straße vor einem guten Dutzend Jahren. Nach diesem städtischen Beginn ohne Fortführung habe sich schließlich vor rund sieben Jahren der Verein der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln gegründet. Der Erfolg bei der Verwirklichung der Pläne eines Parks zwischen Kölner Straße und Mühlenfeld habe die Stadtverantwortlichen überzeugt, die restlichen" 95 Hektar vorgesehener Parkfläche westlich des Mühlenfeldes in das Euroga-Programm aufzunehmen.

Denn von B
ürgern geschaffene Parks sind typisch für Krefeld. In einem beschränkten Wettbewerb hatte die Planung von Landschaftsarchitekt Kipar (Duisburg/Mailand) den Zuschlag erhalten. Ihr Ziel, die Weite unserer Landschaft sichtbar zu machen. Trotz dieser Entwicklung bleibt, wie Bernd Scheelen sagte, für die Bürger noch viel Gelegenheit, sich für dieses Generationen-Vorhaben zu engagieren.

Reichlich zu engagieren hatte sich auch der Vorstand der Stadtpark-F
örderer. Waren doch so viele Lichterfest-Besucher erschienen, um die Einschaltung der Beleuchtung an diesem dann doch noch regenfreien Abend zu erleben, dass bald Nachschub an Bier und Würstchen erforderlich war. Für Unterhaltung bis zum Ooooh!" beim Aufflammen des Lichtes sorgten die Stadtwerke-Musiker. FMS


Von Egon Fleischmann

Ein Glas Sekt und viel Information

Wenn Fischeln feiert, tut der Stadtpark mit

Wenn sich Bürger in Scharen in Bewegung setzen,dann dürfen die Förderer und Freunde des Stadtpark Fi scheln nicht fehlen. Das jedenfalls sagte sich der Vorstand der Stadtpark-Förderer.
Und die Massen set
zen sich nun mal in Fischeln am Sonntag, dem 8. September in Bewegung.An diesem Tag nämlich feiert der Krefelder Stadtteil Fischeln sein grosses Strassenfest „Fischeln Open“.Dazu muß man wissen: Fischeln, noch vor einer Generation ein unbedeutender, dörflicher Vorort der Seidenstadt Krefeld mit rund 8000 Einwohnern, hat sich im Laufe der jüngstvergangenen dreissig Jahre zum größten Stadtteil Krefeld entwickelt. Und mit entwickelt hat sich eigenartiger Weise das gutbürgerliche Zusammenleben, eine Einkaufsmeile, die jeder Mittelstadt Ehre machen würde, das Vereinsleben.Und dieses Fischeln präsen tiert sich alle Jahre einmal in „Fischeln Open“ auf der dann für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrten Haupt-, Durchgangs- und Geschäftsstrasse, der „Kölner Strasse“ nämlich. Mitten drin: Der ca zwanzig Quadrat Meter große Info-Stand der Stadtpark-Förderer.Denn die Fischelner und ihre Gäste (rund 30 000 Besucher werden jährlich bei dieser eintägigen Massenfete gezählt) lieben ihren Stadtpark, wollen über jede Entwicklungsstufe genau unterrichtet werden. Und genau das geschieht - bei einem Gläschen Sekt - an diesem Stand.
Allerhand zu berichten gibt es schließlich auch für den Vorsitzenden Bernd Scheelen MdB und sein Vorstandsteam. Denn der im Laufe der letzten sieben Jahre mit Hilfe der Bürgerschaft (Geld-, Baumspen- den und Arbeitsleistungen) bereits aus nichts auf über fünf Hektar gewachsene Park fand ja mit der „Euroga“ und der dezentralen Landesgartenschau NRW eine solche (auch finanzielle) Anerkennung, dass die restlichen 95 Hektar Planfläche bereits in Angriff genommen werden konnten. Hier findet einige Wochen nach „Fischeln Open“ bereits das erste Lichterfest mit der Anstrahlung von Säuleneichen statt, die - acht bis zehn Meter hoch - in jüngster Zeit zu hunderten entlang dem Hauptweg gepflanzt werden konnten. Nach einem Plan von Landschaftsarchitekt Kipar (Duisburg/Mailand) übrigens, in dem die Weite der niederrheinischen Landschaft Form erhalten hat.


 

Stadtpark Fischeln macht erneut Fortschritte    aus der Fischelner Woche Nr 2 vom 12.01.2002

Die Stadt hat in diesen Tagen weitere Aufträge öffentlich ausgeschrieben, bei denen es sich um landschaftsgärtnerische Arbeiten im zweiten Bauabschnitt des Stadtparks handelt. Im Bereich zwischen "Neptun" und Oberschlesienstraße werden fünf sogenannte Quartiersgärten entlang einem Fußweg angelegt. Dabei werden Wälle bis 1,75 m Höhe entstehen, werden rd. 750 qm Spielplatzflächen, rd. 500 qm Pflanzflächen, rd. 250 qm eingefasste Platzflächen usw. gestaltet. Etwa 60 Solitärsträucher werden gepflanzt und über 60 Stück Betonteile als Sitzelemente geschaffen. Die Arbeiten sollen im März beginnen.


Dr. Kipar: Mit den Bäumen wächst auch Bürger- Interesse

Gewinner des Euroga-Wettbewerbs erläuterte Konzept

 Mit den Bäumen und Sträuchern wächst auch das Interesse der Anrainer an einem entstehenden Park. Mit dieser Erkenntnis "tröstete" Landschaftsarchitekt Dr. Andreas Kipar (Duisburg /Mailand) den Vorstand der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln. Nur beschämend wenige Unternehmer aus dem nahen Gewerbegebiet "Europark" waren der Einladung des Vorsitzen­den Bürgermeister Bernd Scheelen MdB in den von der Triaton GmbH im "Tele Management Center" zur Verfügung gestellten Vortragssaal gefolgt. Dr. Kipar, erster Preisträger von Workshop und Wettbewerb zur Planung des Fischelner Anteiles an der "Euroga 2002 plus" referierte. Man wollte ihnen, so erläuterte Zweiter Vorsitzender Klaus Liebertz die Einladung, den potenten Nachbarn des rund 100 Hektar großen Parks, die Auswirkungen für das Personal der Firmen und ihren Image-Gewinn durch ihre parkangrenzende Lage aufzeigen. Just zu diesem Punkte konnte Dr. Kipar mit persönlicher Erfahrung in Mailand aufwarten

 

Architekt, Soziologe und Philsoph in einem, Dr. Kipar, legte in Mailand vor etwas über zehn Jahren auf "leerer Fläche" (sechs mal so groß wie das Fischelner Gelände) den Nordpark an. Auch dort war seine Grundidee - wie zwischen Südpark, begonnenem Fischelner Park und Napoleons­weg - die Weite durch Pflanzungen "erfassbar" zu machen. Mit dem Mailänder Park gab er fünf anliegenden Gemeinden eine Verbindung, erlebte bald, wie sich Menschen auf den Wegen näher kamen, die "Distanz" zwischen den Gemeinden verschwand, sich der Park mehr und mehr mit Menschen, die am Wochenende nicht mehr in Autostaus in die Umgebung fahren wollten, füllte. Von Jahr zu Jahr seien nicht nur die Bäume gewachsen, sondern auch das Interesse der Menschen; seien aus anfänglichen Gegnern Befürworter des Parks geworden. Namhafte Firmen haben sich an seinem Rand angesiedelt. Glücklich nannte sich Dr. Kipar, dass er in Fischeln nun die Parklandschaft gestalten dürfe. Denn dieses Glück hätten heute nur noch wenige Landschaftsarchitekten. Aber auch er ließ keinen Zweifel daran, dass letztlich ohne das Bürgerengagement "Stadtpark Fischen" der Euroga-Park nicht gekommen wäre und dass über die momentane Förderung durch die "Öffentliche Hand" hinaus das Projekt die Mithilfe der Bürgerschaft und erhoffter Sponsoren weiterhin benötige.

 

Um diesen Gedanken erneut in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen, sind die Stadtpark-Förderer auch mit einem Stand bei "Fischein open"

(Kölner/Wedel­straße) in bester Nachbarschaft, nämlich den Jägern mit Mobiler Lehrschau, vertreten. Gestaltet ist dieser Stand mit Jung-Bäumen, die für Hochzeitswäldchen - wie auch eines in Fischein entstehen soll - vorgehalten werden.

FMS                                                              

 aus der Fischelner Woche  Nr. 36   8 - 14 September

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Aus der WZ vom 22.11.2001

Ausgaben für weitere Aufgaben gebremst

Der Verein der Freunde und Förderer ist zufrieden mit dem bislang Erreichten. Vorstand wurde vollständig wiedergewählt.       Parkfest Mitte Juni 2002.

Fischeln (FMS). Man habe weit mehr erreicht als angenommen, seit im November vor acht Jahren der Verein der Freunde und Förderer des Stadtparks Fischeln mit 27 Bürgern gegründet wurde. Dies sagte der Vorsitzende, Bürgermeister Bernd Scheelen, MdB, auf der Jahreshauptversammlung des Förder-Vereins am Dienstag im Fischelner Burghof.

Die Freifläche zwischen Kölner Straße und Mühlenfeld ist bereits zu einem Park (Wertwandlung 750.000 Mark) geworden. Der größere Rest - alles zusammen hundertmal das Grotenburgstadion, bietet ab Mitte 2002 dem Verein noch erhebliche Auf­gaben, weswegen man 2001 die Ausgaben bremste. Ohne den Beginn aus Bürgerkraft wäre es nicht zum Euroga-Park zwischen Mühlenfeld und (Neuplanung) Oberschlesienstraße gekommen. Soweit also Zufriedenheit bei Vorstand und Mitglieder was sich in der kompletten Wiederwahl des Vorstandes mit Bernd Scheelen, Klaus Liebertz (Vize), Werner Grams (Schatzmeister), Peter Giesen (Schriftführer) und Thomas Visser (Fachberater) sowie den Beisitzern ausdrückte.

Unzufriedenheit nur bei Vor­stand wie Mitgliedern, dass das in den Park ragende städtische ehemalige Reichling-Grundstück noch immer von einem kleinen Betrieb besetzt ist. Zwar hat nach Jahre währendem Tauziehen die Stadt vor Gericht die Räumung im Juli durchgesetzt, doch der Pächter hat Berufung eingelegt. Ein neuer Termin beim Oberlandesgericht ist noch nicht in Sicht; ein schöner Parkeingang, eventuell ein Skater-Platz und die Parkarrondierung an der Kölner Straße sind somit wieder "vertagt".

Mittel für die weitere Gestaltung wären vorhanden, wie aus dem Kassenbericht von Werner Grams hervorging. Der bisherige Jahresbeitrag von 60 Mark wurde auf 30 Euro umgestellt. Vorstandsmitglied Klaus Wingold führte Internet-Präsentation des Vereins vor. Thomas Visser (Leiter Grünflächenamt) erläuterte, dass der Euroga-Park Fischeln im Gegensatz zu den historischen Parks in Krefeld nicht im April, sondern als Einzelteil mit einem Parkfest Mitte Juni 2002 eröffnet wird.

@  Mehr zum Verein, zu Fischeln und zu Krefeld im Internet. http://www.stadtpark-fischeln.de

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Aus der RP vom 22.11.2001

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Stadtpark Fischeln. In acht Jahren prächtig entwickelt

"Mehr Bäume wären uns lieber"

Etwa 40 aufmerksame Zuhörer konnte Bernd Scheelen im "Burghof" (Saal Gietz) begrüßen. Es stand die Jahreshauptversammlung des vor acht Jahren gegründeten Vereins der Freunde und Förderer des Stadtparks Fischeln an. Die Formalien gingen rasch und reibungslos über die Bühne. Alle Vereinsspitzen (Vorsitzender Bernd Scheelen, Stellvertreter Klaus Liebertz, Schatzmeister Werner Grams sowie Schriftführer Peter Giesen) wurden einstimmig wiedergewählt. Desgleichen die Beisitzer, bei denen lediglich Heinz-Dieter Heidberg wegen anderweitiger Belastung aus­schied. Für ihn rückte Frank Liebertz nach.

Die Finanzlage des Vereins ist gesund. In den vergangenen Jahren hat man für zirka 750 000 Mark Werte geschaffen, die ausschließlich dem Park zugute kamen. Man geht auch mit der Zeit. Klaus Wingold, für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, berichtete vom Anschluss ans Internet. Die Möglichkeit über neueste Information und Anregungen haben sich damit enorm erweitert.

Anschub durch Euroga

In seinem Rechenschaftsbericht skizzierte Scheelen nochmals kurz die Aufgaben des Vereins. Dazu gehöre auch, wie der Name schon sagt, die Förderung von (geldlichen) Zuflüssen. "Natürlich sind wir", so Scheelen für jede gestiftete Parkbank dankbar. Aber Bänke haben wir jetzt genug, mehr Bäume wären uns lieber."

Insbesondere durch die Euroga 2002 plus hat auch der Fischelner Park kräftig Anschub erhalten. Scheelen: "Wir haben uns deshalb in der jüngsten Vergangenheit mit eigenen Vorschlägen zurückgehalten, um das Konzept nicht zu stören. Wir warten ab."

Daran konnte Thomas Visser, Leiter des Fachbereichs Grünflächen nahtlos anschließen. Er gab nicht nur einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Erholungsfläche, sondern zog auch den Bogen zu zukünftigen Vorhaben. Ausgangspunkt sei nach wie vor der Entwurf des Landschaftsarchitekten Dr. Andreas Kipar (die RP berichtete). Auf die Frage einer Zuhörerin räumte Visser ein, dass etwa 50 der angepflanzten Säuleneichen eingegangen (vertrocknet) seien. Der zuständige Gartenbaubetrieb sei zum Ersatz verpflichtet und komme dem auch nach.

Immer wieder Reichling

Scheelen dankte Visser und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für die bisher geleistete Arbeit. Einen Wermutstropfen hatte der alte und neue Vorsitzende aller­dings für die Zuhörer bereit: Der Pächter der hinter Reichling gelegenen Hallen sitzt dort immer noch. Obwohl er gerichtlich zum Auszug verurteilt sei. Das Gelände böte insoweit einen Schandfleck, könne aber zurzeit nicht in den Park arrondiert werden.

DIETRICH HENNES


Aus der Fischelner Woche Nr 48   01.Dezember 2001

Parkförderer:  

Die "Euroga" bedeutet

auch neue Aufgaben

Jahreshauptversammlung wählte Vorstand wieder

Sparen für weitere große Ausgaben, hieß das Geschäftsprinzip der Stadtparkförderer, wie aus dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Bürgermeister Bernd Scheelen MdB hervorging. Er wurde von ihm vorgetragen am Dienstag, 20. November, in der Jahreshauptversammlung des Verein der Freunde und Förderer des Stadtpark Fischeln eV im "Burghof" (Gietz) an der Marienstraße. Zu den künftig großen Ausgaben zählen Beiträge zur Ausgestaltung des Euroga-Geländes zwischen und Oberschlesienstraße sowie für einen ordentlichen Eingang in den Parkteil Mühlenfeld/Kölner Straße.  Abschlussarbeiten dort - bei ausreichend festem Untergrund auch einer Skaterbahn - auf dem derzeit noch bebauten Reichling-Gelände sind vorgesehen. Darüber hinaus sei der erste Teil des insgesamt "hundert Grotenburgstadien" (Th. Visser) großen künftigen Parks abgeschlossen. Doch bleibe nach Fertigstellung des von Dr. Kipar geplanten Euroga-Geländes da noch erheblicher Handlungsbedarf.

... zählt die Monate

Mit der Eingliederung des von einem noch mittelstädtischen Betrieb genutzten Areals an der Kölner Straße, werde es trotz eines von der Stadt im Juli vor Gericht erwirkten Räumungsurteils noch nichts. Der Pächter und Betriebsinhaber hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Die wird vor dem Oberlandesgericht verhandelt. Doch ein Termin sei noch nicht festgesetzt.

Betriebsinhaber und Pächter versicherte allerdings in einem Gespräch mit der Fischelner Woche, spätestens Mitte des Jahres 2002 mit seinem z.Zt. 24 Leute beschäftigenden Betrieb nach Neukirchen-VIuyn umziehen zu wollen. Derzeit baue er dort weitestgehend in Eigenarbeit eine neue Produktionshalle. "Ich zähle schon die Monate, dass die Halle fertig wird!" bekräftigte er, und hielt die Bemühungen, ihn zum Umzug zu bringen für "Mobbing".

Euroga- Fest im Juni

Das auslaufende Jahr, so Scheelen weiter im Rückblick, sei zu verschiedenen Aktivitäten genutzt worden. Dazu zählten das Pflanzen der ersten Euroga-Eiche und die Teilnahme bei "Fischeln Open". Am Stadtpark-Stand sei man selbst erstaunt gewesen über das Interesse, das von Bürgern der Park-Planung entgegengebracht wurde. In der Vor­schau gab der Vorsitzende bekannt, dass der Fischelner Teil der "Euroga 2002 plus" am 15. Juni im Verlauf eines Parkfestes eröffnet wird. Man tut dies unabhängig von der Eröffnung des Krefelder Eurogas-Teiles "Historische Parkanlagen" im April 2002. Mit unter anderem diesen Daten ging Vorstandsmitglied Thomas Visser, Leiter der städt. Fachabteilung Grünflächen, auf die Entwicklung ein. Wies darauf hin, dass entgegen erster Planung der gewaltige "Rest" des Fischelner Stadtparks nicht nur bis zu den Thyssen-Parkplätzen, sondern bis an die Oberschlesienstraße reichen wird. Er, wie Vorsitzender Scheelen bedauerte, dass im bestehenden Parkteil bereits mutwillig Schaden an Pflanzen und Bänken angerichtet wurde. Die Spaziergänger sind gebeten, auf Randalierer zu achten. Auch der städtische Ordnungsdienst in Zusammenarbeit mit Polizei und Jugendzentrum werden sich einsetzen.

Im Internet vertreten

Der Einstieg des Parkförderer-Vereins in das Internet ist getan. Vorstandsmitglied Klaus Wingold erläuterte den Fortschritt und die von ihm gestalteten Seiten. Neben vereinsinternen Nachrichten, Historie, Vorstandszusammensetzung sollen auch allgemein interessierende Themen - z.B. Veranstaltungshinweis geboten werden. Die Internet-Adresse lautet  www.stadtpark-fischeln.de. Besonderen Dank sprach Bernd Scheelen unter Beifall der Versammlung den Kleingärtnern vom Mühlenfeld zuteil. Sie haben die "Patenschaft" über die Bänke übernommen. Ihrem Einsatz mit Farbe und Pinsel sei zu verdanken, dass die Bänke noch ordentlich sind.

Entlastung erteilt

Der Kassenbericht von Schatz­meister Werner Grams überzeugte. Außer guter "Plus-Lage" des Vereinsvermögens fand auch Beifall, dass außer kaum 300 Porto keine Verwaltungskosten entstanden. . Der Jahresbeitrag - zwischen ebenso Spenden - - - steuerlich absetzbar wird ab dem Euro-Jahr 2002 von sechzig Mark auf dreißig Euro abgerundet. Da auch die Kassenprüfer nur Lob für Kassenbestand und Verwaltung zollen konnten, erteilte die Hauptversammlung dem Vorstand einhellig Entlastung. Die turnusgemäße Vorstandswahl, von Willi Schlösser geleitet, ergab einstimmig Wiederwahl von Bernd Scheelen zum ersten und Klaus Liebertz zum zweiten Vorsitzenden. Weiter bestätigt wurden Werner Grams (Schatzmeister), Peter Giesen (Geschäftsführer) und Thomas Visser als Fachberater sowie die Beisitzer, in deren Riege Frank Liebertz nachrückte.

FMS


Aus der Fischelner Woche Nr 51/52   22.Dezember 2001

Chrysanthemen in Fischeln?

"Der Stadtpark Fischeln ist jetzt sogar in Japan bekannt", sagt Thomas Visser lächelnd. Der Leiter des Fachbereichs Grünflächen der Seidenstadt ist Anfang Dezember von einer Informationsreise in das fernöstliche Land zurückgekehrt. Das nord-rhein-westfälische Landwirtschaftsministerium hatte ihn und den Krefelder Gartenarchitekten Pieter Schwarze eingeladen, den Standort NRW in der Präsentationsschau "Cityforum 2001" in der Rubrik Landschaftsgestaltung zu vertreten. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft waren das Dr. Volker Helms und Andreas Struwe.

Die Reise diente der gegenseitigen Unterrichtung. "Wir haben", so Visser, "in Düsseldorf eine starke Japanische Kolonie; die strahlt in die Regionen Krefeld, Mönchengladbach, Neuss und Viersen aus. Im Europark Fichtenhain findet sich japanisches Engagement; dort ist auch - soviel ich weiß - der einzige japanische Garten in Krefeld."

Japan ist ein Land, in dem die Gartenbaukunst hoch geschätzt wird. Sie besitzt große Tradition und ist mit der Religion und der Kultur eng verknüpft. Den Amtsleiter haben auch die Sauberkeit und Pflege der Anlagen beeindruckt. Niemand käme auf die Idee, Kippen, leere Büchsen, Papier achtlos in die Gegend zu werfen. "Die Japaner haben Respekt vor dem Garten", sagt Visser. Er bietet Entspannung und Erholung, gerade auch für die Mitarbeiter eines Betriebs. Arbeiter und Angestellte bleiben oft ein Leben lang bei derselben Firma. Diese sieht sich in der Pflicht, das mit Lebensqualität - auch in der Natur - zu honorieren.

"Ich will natürlich nicht", meint Visser verschmitzt, "einen unserer historischen Parks in einen Chrysanthemengarten umwandeln. Jede Pflanze und Blume gehört an den ihr eigenen Ort. Wenn man hier die kleine japanische Azalee als blühenden Punkt in den Garten setzt, so säumen sie in Japan ganze Straßenzüge als "Begleitung." Aber auch wir Krefelder haben etwas vorzuweisen. So mancher beneidet uns um die vielen Oasen in der Stadt. Das sind wahre Edelsteine. In Hamamatsu - eine Ortschaft mit zirka 600.000 Einwohnern - haben wir im 40. Stock eines Hotels gewohnt. Der Ausblick war fantastisch. Jedoch nur Straßen und Häuser. Kein einziger Park."

Und was wollen die Japaner von uns lernen?

Visser: "In Tokio, Kyoto, Hamanatsu interessiert man sich dafür, wie man einen Park über eine Spanne von 20, 30 Jahren anlegt. So, wie wir mit dem Fischelner Stadtpark die Möglichkeit haben. Die Japaner sind begierig zu erfahren, wie die Bürger in die Planung und Gestaltung einbezogen werden, in Fernost ist das noch ganz anders. Da warten die Leute erst mal ab, was die Obrigkeit so macht."

Thomas Visser geht in seinem Beruf auf; er liebt ihn. Das merkt man in jedem Augenblick des Gesprächs. Er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben anfänglich bei der Rückführung der historischen Parkanlagen mancherlei Anfeindungen hinnehmen müssen. Aber beide Seiten, so meint er, seien lernfähig, wenn im nächsten Jahr das frische Grün sprieße, würde man sehen, wie schön die Anlagen geworden seien.

PS.: Ob Visser doch noch einen kleinen Chrysanthemengarten anlegen lässt? So einen ganz klitzekleinen?                                                                                                                        D.H.

Stadtpark Fischein macht erneut Fortschritte    aus der Fischelner Woche Nr 2 vom 12.01

Die Stadt hat in diesen Tagen weitere Aufträge öffentlich ausgeschrieben, bei denen es sich um landschaftsgärtnerische Arbeiten im zweiten Bauabschnitt des Stadtparks handelt. Im Bereich zwischen "Neptun" und Oberschlesienstraße werden fünf sogenannte Quartiersgärten entlang einem Fußweg angelegt. Dabei werden Wälle bis 1,75 m Höhe entstehen, werden rd. 750 qm Spielplatzflächen, rd. 500 qm Pflanzflächen, rd. 250 qm eingefasste Platzflächen usw. gestaltet. Etwa 60 Solitärsträucher werden gepflanzt und über 60 Stück Betonteile als Sitzelemente geschaffen. Die Arbeiten sollen im März beginnen.

 


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